Beet

Hochbeet anlegen

Ein Hochbeet ist eine tolle Möglichkeit, um selbst im kleinsten Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon frisches Gemüse und schmackhafte Kräuter anzubauen. Aufgrund der Höhe, die Sie individuell anpassen können, ist das Gärtnern super bequem und rückenschonend. Außerdem haben es Schädlinge wie Nacktschnecken und Nagetiere bei einem Hochbeet deutlich schwerer, Ihnen die Ernte zu vermiesen.

 
 
 

Das Beet

 
 

Zunächst benötigen Sie einen geeigneten Behälter für Ihr Hochbeet. Neben zahlreichen Modellen, die es fertig bzw. als Bausatz im Baumarkt oder Gartencenter zu kaufen gibt, können Sie auch selbst kreativ werden. Der Vorteil bei einem selbst gebauten Beet ist, dass Sie die Größe individuell an Ihre Bedürfnisse und an den Platz, den Sie zur Verfügung haben, anpassen können.

Wer es ganz einfach mag, nimmt dazu vier Eckpfosten, ein paar Schalbretter und Edelstahlschrauben. Aber auch aufwändigere Konstruktionen aus gemauerten Steinen, alten Paletten oder Holzlatten sind möglich – lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf! Wichtig ist nur, dass das Material unbehandelt und pestizidfrei ist. Bevor Sie das Beet befüllen, sollten Sie es zudem mit Teichfolie ausschlagen. So schützen Sie den Rahmen vor Feuchtigkeit und verhindern, dass zu viel Wasser aus dem Erdreich verdunstet.

 
 
Beet
 

Die Füllung

Für eine erfolgreiche Ernte ist die Füllung des Hochbeetes entscheidend. Falls Sie Ihr Beet auf dem Rasen aufgebaut haben, sollten Sie den Boden zum Schutz vor Wühlmäusen zunächst mit Kaninchendraht auslegen. Anschließend schichten Sie folgende Materialien aufeinander:

Oben
Mindestens 20 cm Gartenerde oder Feinkompost
20-30 cm grober Kompost oder Stallmist
15-20 cm Laub, Grasnarbe, Grasschnitt oder Heckenschnitt
15-20 cm Häckselgut

Unten
20-30 cm kleine Äste, Zweige und/oder Baumschnitt

Achten Sie dabei darauf, besonders die unteren Schichten gut zu verdichten, da der Beetinhalt sonst schnell in sich zusammensacken kann.

 
 
Hände Kompost
 

Erlaubt ist, was schmeckt

Grundsätzlich können Sie Ihr Hochbeet mit allem bepflanzen, was Ihnen schmeckt. Es gibt allerdings einige Pflanzen, die besonders gut mit dem geringen Platzbedarf zurechtkommen. Dazu gehören zum Beispiel Erdbeeren, Buschbohnen, Kohlrabi, Karotten, Mangold, Salate, Rote Bete, Balkontomaten, Frühlingszwiebeln und Kräuter.

Es empfiehlt sich zudem, in den ersten beiden Jahren so genannte Starkzehrer im Hochbeet anzubauen. Das sind Pflanzen, die viele Nährstoffe benötigen – zum Beispiel Gurken, Zucchini und Tomaten. In den folgenden Jahren steigen Hobbygärtner gerne auf Schwachzehrer wie Salat und Spinat um, da diese Pflanzen deutlich anspruchsloser sind.

 
 
Kürbis
 

Pflege des Hochbeets

Nach der letzten Ernte im Herbst ist es sinnvoll, den ausgelaugten Boden zu düngen. Sollte die Füllung Ihres Hochbeetes aufgrund des natürlichen Zersetzungsprozesses der Materialien zusammengesackt sein, können Sie das Beet mit einer neuen Schicht aus grobem Kompost oder Gartenerde auffüllen.
Je nachdem wie intensiv Sie Ihr Hochbeet nutzen, sollten Sie die Füllung zudem etwa alle fünf Jahre erneuern.

Salat
 

Was fürs Auge, was fürs Herz.

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Draußenaufblühen
 
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