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Anschrift

Gartenschau Bad Lippspringe

Lindenstraße 1a

33175 Bad Lippspringe

Tel. 05252 / 26260

Öffnungszeiten

Täglich (auch Sonn- und Feiertage)

Hauptsaison:
9.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Nebensaison:
9.00 Uhr bis 17.00

Verweildauer bis Einbruch der Dunkelheit jedoch maximal bis 21.00 Uhr.

Bitte beachten Sie unsere geänderten Öffnungszeiten während der Feiertage.

 
 

Highlight-Blume

Sonnenblume

Im Oktober blühen die Spinnenblumen im Bereich der kleinen Fontäne auf der Hauptachse im Kaiser-Karls-Park der Gartenschau.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass Hunde auf dem Gelände nicht gestattet sind. 

Da der Verbleib von Hunden im Fahrzeug lebensgefährlich werden kann, ist dieser ebenfalls nicht erlaubt.

Highlights unserer Blumenpracht

Blühkalender

Blumenliebhaber erleben auf der Gartenschau zahlreiche botanische Sehenswürdigkeiten und Inspritationsquellen. Im Blühkalender der Gartenschau werden ausgewählte Highlights unserer Blumenpracht vorgestellt.

 
 

Oktober-Highlight

Spinnenblume

Botanischer Name: Celome spinosa

Pflanzenfamilie: Spinnenblumengewächse (Cleomaceae)

Herkunft: Südamerika - von Bolivien, Paraguay und Brasilien über Argentinien

Standort in der Gartenschau: Die Spinnenblumen blühen unter anderem in den Beeten am kleinen Fontänen-Becken auf der Hauptpromenade im Kaiser-Karls-Park.

Aussehen und Vorkommen: Auf zahlreichen Gartenschauen zeigten sich die Spinnenblumen Besuchern über Jahre hinweg. Auch öffentliche Beete wurden mit den Pflanzen verziert und so wurde die Spinnenblume zu einer besonders beliebten Pflanze. Mittlerweile hält die Blume in immer mehr Gärten Einzug. In lockeren und traubigen Blütenständen zeigt die Spinnenblume ihre Blüten von Juli bis Oktober. Auf der Gartenschau in Bad Lippspringe verzaubert die „Cleome spinosa“ die Besucher in weißen und violetten Tönen. Die Pflanzen wachsen circa einen Meter hoch und leuchten besonders in der Morgen- und Abendsonne. Für Spinnenblumen ist ein sonniges Plätzchen sehr wichtig. Aus Südamerika kennen die „Cleome spinosa“ ein warmes Klima. Die Stängel der Pflanzen fühlen sich klebrig an.

 

Das Besondere und Gartentipps: Der Name Spinnenblume leitet sich von den langen Fruchtblättern ab. Nach dem Verblühen der Pflanze bleiben die langen Fruchtblätter übrig. Diese sehen aus wie Spinnenbeine und geben der Pflanze dadurch ihren besonderen Namen.
Das Aussehen der Spinnenblume passt sehr gut zu rundlichen Blüten aber auch lockeren Gräsern und schmalen Blütenkerzen. Daher gibt die „Cleome spinosa“ auch mit ganz unterschiedlichen Pflanzen im Beet ein tolles Bild ab. Aber auch in Vasen sind Spinnenblumen schön anzusehen und lange haltbar.

Juli-Highlight

Sonnenhut

Botanischer Name: Echinacea

Pflanzenfamilie: Korbblüter (Asteraceae)

Heimat: Nordamerika: Wächst dort wild im Bereich „Great Plains“, Großer Seen und den Rocky Mountains.

Standort in der Gartenschau: Blüht aktuell entlang der Blütenpromenade und im Bereich der Hausgarten-Beispiele.

Aussehen der Pflanze: Charakteristisch für den Sonnenhut ist der kugelförmig aufgewölbte Blütenboden. Besetzt ist der Blütenboden mit kleinen Röhrenblüten und langen Spreublättern, die wie die Stacheln eines Igels abstehen. Eingefasst wird der Blütenboden von Randblüten. Je nach Art haben diese unterschiedlichen Farben. Der Sonnenhut erreicht eine Größe zwischen 50. und 120. Zentimetern.

 

Das Besondere: Ursprünglich stammt der Sonnenhut aus Nordamerika und gehört zu den Heilpflanzen der Indianer. Er wurde bei Entzündungen, Wunden, Vergiftungen und Magen- und Halsschmerzen verwendet. Auch heute noch finden Extrakte der Echinacea (meist aus der Wurzel) Anwendung. Insbesondere bei Erkältungs- und Atemwegserkrankungen, Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung und Halsentzündung werden Inhaltsstoffe verschiedener Medikamente aus der Echinacea gewonnen. Zudem werden Echinacea-Präparate begleitend bei chronischen Entzündungen, Harnwegserkrankungen und Wunden eingesetzt. Einsatz in der Medizin finden die drei folgenden Arten: der schmalblättrige Sonnenhut (Echinacea angustifolia), der blasse Sonnenhut (Echinacea pallida) und der purpurne Sonnnenhut (Echinacea purpurea)

August-Highlight

Stauden-Sonnenblume

Botanischer Name: Helianthus mollis

Pflanzenfamilie: Korbblüter (Asteraceae)

Heimat: Nordamerika: Die Helianthus mollis stammt aus dem zentralen Nordosten Amerikas, den südlichen Präriestaaten und dem Südosten der USA.

Standort in der Gartenschau: Die Stauden-Sonnenblumen blühen aktuell an der Blütenpromenade in den Beeten links hinter der Niewels-Fontäne.

Aussehen der Pflanze: Charakteristisch für die Helianthus mollis sind die großen, goldgelben Strahlenblüten. Sie haben eiförmige, gesägte Blätter. Die Unterseiten der Blätter sowie die Stängel sind rau. Wie auch bei ihren einjährigen Verwandten wird die Behaarung der Helianthus mollis vom Stängel zur Blüte hin immer stärker. Als ausdauernde Sonnenstaude mit typischen Sonnenblumen-Blüten ist die „Helianthus mollis“ auch als „Stauden-Sonnenblume“ bekannt. Die Stauden-Sonnenblume erreicht eine Höhe zwischen 120 und 180 Zentimetern und eine Wuchsbreite zwischen 60 und 80 Zentimetern.

 

Das Besondere: Im Gegensatz zu den meisten Sonnenblumen-Arten ist die „Helianthus mollis“ eine mehrjährige Staude über deren Blütenpracht man sich viele Jahre erfreuen kann. Als winterharte Pflanzengattung sind kalte Jahreszeiten für die Pflanze unproblematisch. Zudem vermehrt sich die Helianthus mollis nicht unkontrolliert über Rhizome, sondern bleibt im bepflanzten Bereich.

Gartentipp: In der Blütezeit kneift oder schneidet man die verblühten Pflanzenteile heraus. Dadurch bildet die Staude immer neue Blüten. Wenn das Gartenjahr im Spätherbst vorbei ist, sollte ein kompletter Rückschnitt vorgenommen werden. Die Pflanzenteile können dann als Winterschutz bis zum Frühjahr auf dem Beet liegenbleiben.

September-Highlight

Fetthenne

Botanischer Name: Sedum

Pflanzenfamilie: Dickblattgewächse (Crassulaceae)

Herkunft und Verbreitung: Europa, Russland, China, Japan

Standort in der Gartenschau:
Die Fetthennen kann man ab dem Haupteingang bis hin zu den Mersmannteichen immer wieder in den Beeten auf der Geraden entdecken.

Aussehen und Vorkommen: Fetthennen, auch Mauerpfeffer genannt, zeigen ihre purpurrosa Blüten im August und September. Sie wachsen meist aufrecht und buschig etwa 40 bis 60 Zentimeter hoch. Wie der Name Fettblatt bereits annehmen lässt, zeigen die Blätter meist fleischige und rundliche Formen. Sie dienen als Wasserspeicher und machen die Pflanze zu echten Spezialisten in der Trockenheit. Daher findet man sie in der freien Natur meist in trockenen Gebirgsregionen, Steppen, auf Dünen oder Rasen mit trockenen, steinigen bis sandigen Böden.

 

Das Besondere und Gartentipps: Die Fetthennen sind winterharte Gartenstaude und ein langlebiger Hingucker in jedem Beet. Wie der Name Mauerpfeffer bereits vermuten lässt, eignet sich die Pflanzenart besonders gut zur Dachbegrünung sowie für Trockenmauern und Steingärten. Die meisten der Pflanzenarten sind sehr genügsamund daher beliebt zur Verschönerung von Steintrögen und Pflanzenschalen sowie auch zur Grabgestaltung. In der Regel schneidet man die Fetthennen im Frühjahr zurück, da die Samenstände im Winter schön anzusehen sind. Teppichbildende Arten brauchen sogar gar keinen Schnitt. Sie besitzen im Frühling nicht nur einen attraktiven Austrieb, sondern ist auch mit ihren spätherbstlichen Samenständen noch ein Hingucker . Die Pflanzen zeigen sich von ihrer schönsten Seite wenn sie eher kurz gehalten werden. Daher ist es optimal auf ausschweifendes Düngen und Pflegen zu verzichten. Zudem gibt es kaum eine Pflanze die so leicht zu vermehren ist wie die Fetthenne. Die Blüten sind außerdem echte Insektenmagneten. An ihnen erfreuen sich besonders Bienen und Schmetterlinge.

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